Eigenschaften

Die Piezofolie eignet sich in besonderer Weise zur Erfassung dynamischer Vorgänge, wie Druckschwankungen, Schwingungen oder Wechsellasten. Insbesondere in räumlich begrenzter Umgebung, bewährt sich dieses extrem dünne Sensormaterial. Durch den enormen Dynamikbereich und die extreme Bandbreite sowie die hohe Flexibilität können viele Meßaufgaben gelöst werden, die mit anderen Aufnehmern nicht erreichbar sind.

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Typische Sensoreigenschaften piezoelektrischer Folien aus PVDF
 
Symbol
Wert
Einheit 
Konditionen
Bandbreite
fu - fo 
ca. 0,001 - 109 
Hz
je nach Meßverstärker 
Dynamikumfang  
1 : 1013 ca.286 
dB
bereichsweise nutzbar 
Verwertbarer Lastbereich in Richtung 3
Pmin - Pmax 
10-8 - 105 
10-4- 109 
N/cm2 
Pa 
abhängig von der Sensorfläche
Betriebstemperaturbereich
Dt 
-70 / +90 
-200 bis +160 
°C 
°C 
bei freier Beweglichkeit bei fester Verklebung
Ladungskonstante
d31 
d32 
d33 
23 x 10-12 
ca. 3 x 10-12 
-33 x 10-12 
C/N 
C/N 
C/N 
bei Raumtemperatur 
Spannungskonstante 
g31 
g32 
g33 
216 x 10-3 
ca. 19 x 10-3 
-339 x 10-3 
Vm/N 
Vm/N 
Vm/N 
bei Raumtemperatur 
Kapazität
380 x 10-12 
F/cm2 
28µm Folie
Pyrokonstante
-30 x 10-6 
C/(m2°K) 
20°C
übliche Folienstärken 
t
9, 16, 28, 52, 110 
µm
zzgl.2x1µm Metallschicht 
Materialdichte  
1,78 x 103 
kg/m3 
 
Bruchlast
sB1 
sB2 
140 - 210 
30 - 55 
N/mm2 
N/mm2 
bei Raumtemperatur
Bruchdehnung
eB1 
eB2 
2,5 - 4 
380 - 430 
bei Raumtemperatur
Wasseraufnahme
bis 
0,02
%
 

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