Gestaltung

Die Piezofolie eignet sich in besonderer Weise zur Erfassung dynamischer Vorgänge, wie Druckschwankungen, Schwingungen oder Wechsellasten. Insbesondere in räumlich begrenzter Umgebung, bewährt sich dieses extrem dünne Sensormaterial. Durch den enormen Dynamikbereich und die extreme Bandbreite sowie die hohe Flexibilität können viele Meßaufgaben gelöst werden, die mit anderen Aufnehmern nicht erreichbar sind.

Zeigt ein vergrößertes Bild an: Ein Sensor-Array Zeigt ein vergrößertes Bild an: Zeigt ein vergrößertes Bild an: Zeigt ein vergrößertes Bild an:

Die Piezofolie kann als Einzelsensor oder als Meßarray beliebiger Form, Anordnung und Größe ausgeführt werden. Sensorpunkte mit einem minimalen Durchmesser von ca. 0,25 mm können realisiert werden. Mehrlagige Sensoren mit verschiedenen Orientierungsrichtungen können als Filter für bestimmte Lastrichtungen dienen oder zur Störungsunterdrückung eingesetzt werden. Im Aktuatorbereich können hiermit komplizierte Biege-Torsionsbewegungen erzeugt werden, verwendbar z.B. als Verstellspiegel.

Als Beschichtung kommt üblicherweise Nickel oder Aluminium zum Einsatz. Andere Metallisierungen wie Kupfer, Gold, Silber, u.a. können für Spezialaufgaben gegen Aufpreis geliefert werden.

Die Sensorsignale werden von speziell der jeweiligen Meßaufgabe angepaßten Verstärkern aufbereitet, und können mit jeder handelsüblichen Datenaufzeichnungs- und Auswerteeinheit verarbeitet werden.



Beispiele verschiedener Folienbeschichtungen


(c) Mirow - 2016 | impressum